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Der Weimarer Cranach-Altar

 

Ein ernestinisches Bekenntnis zur Reformation

 

Der Weimarer Cranach-Altar gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar. 1555 wurde diese gemalte Predigt, die auf Lucas Cranach den Jüngeren zurückzuführen ist, vollendet. Doch bis heute hat der Flügelaltar wenig von seiner Rätselhaftigkeit verloren: Was hat es mit der prominenten Buchstabenfolge »V D M I AE« auf sich? Welche Bedeutung hat der Blutstrahl, der aus der Seite Jesu Christi tritt? Was steht in der Bibel, auf die Luther so demonstrativ zeigt? Und warum weist die Inschrift auf der Predella die Form eines Kelches auf?

Die Altphilologin Elisabeth Asshoff begibt sich auf die Suche nach Deutungen der vielfältigen Bilder und Symbole des Weimarer Cranach-Altars und gibt so Aufschluss über die biblische Botschaft, die hinter dem Altargemälde steckt.

 

 

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Empfehlung

Sciene-Fiction aus Thüringen

Autorenlesung »Der Sünderchor«

 

 

 

 

 

Claudia und Nadja Beinert lesen aus ihrem Roman »Der Sünderchor«

Sie denken oft dasselbe – und können doch mit allen Sinnen streiten. Ohne die jeweils andere, davon sind die Zwillingsschwestern Claudia und Nadja Beinert überzeugt, wären ihre Romane nicht halb so gut. Und der Erfolg gibt ihnen recht: Mit "Der Sünderchor" erscheint der abschließende Teil ihrer Trilogie um Uta von Naumburg, eine der geheimnisumwobensten Frauen des Mittelalters. Die traumatisierte Hortensia, Tochter eines Schreibers, hilft dem "Naumburger Meister", sein bedeutendstes Werk zu vollenden: die Stifterfigur Utas für den Domchor. Denn schon um 1248 gibt es kaum Informationen über Utas Leben – wie also soll der Künstler sie darstellen? Den "Naumburger Meister", über den nichts weiter überliefert ist, lassen die Schwestern als Matizo von Mainz lebendig werden. Mit viel Einfühlungsvermögen und Recherchearbeit bis in die kleinsten Details öffnen sie uns ein Fenster ins 13. Jahrhundert. Und das fühlt sich an, als wäre man selbst dabei gewesen bei den Querelen um die außergewöhnlichen, weil so gar nicht heiligen Skulpturen im Naumburger Dom, der möglicherweise schon bald zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

Lesung am Donnerstag, 29. September 2016

Beginn 19.30 Uhr

Eintritt 8€

In der Eule – Knabes Verlagsbuchhandlung, Frauentorstraße 9-11, 99423 Weimar

Empfehlungen vom Buchhändler - spannende Unterhaltung

Jemand wie Du

López, Xisela

abholbereit am nächsten Tag, bei Bestellung bis 16 Uhr (außer Mo)

Erscheinungsjahr : 2015

EUR 12,00 inkl. MwSt.
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Ein Buch wie eine Liebeserklärung: federleicht erzählt in 648 SMS

Als Elisa eine SMS von einer unbekannten Nummer erhält, antwortet sie kokett. Und schnell beginnt ein wohlig-kribbelnder Flirt, der zwei alltagsgestresste Großstädter um die dreißig aus ihrem Trott herausreißt. Ungezwungen erzählen sie einander aus ihren Leben, von ihren Sehnsüchten und Enttäuschungen, ohne sich je zu treffen. Bald wird der Austausch intensiver und leidenschaftlicher, es mischen sich Hoffnungen, Zweifel und Ängste in das leichtfüßige Geplänkel.
Dann plötzlich outet sich der Fremde, und alles ist ganz anders als gedacht ...

Eine charmante Liebesgeschichte in eleganter Ausstattung - zum Verschenken und Selberlesen.

 

Wieso Heimat, ich wohne zur Miete

Özdogan, Selim

abholbereit am nächsten Tag, bei Bestellung bis 16 Uhr (außer Mo)

Erscheinungsjahr : 2016

EUR 19,90 inkl. MwSt.
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FREIBURG-ISTANBUL UND ZURÜCK
Krishna Mustafa wird von Laura verlassen, weil er seine Identität noch nicht gefunden hat. Aber wer hat das schon? Doch Krishna lässt es auf einen Versuch ankommen. Kurz entschlossen tauscht er mit seinem türkischen Cousin das WG-Zimmer und zieht vorübergehend von Freiburg nach ISTANBUL.

ÜBER DAS LEBEN ZWISCHEN ZWEI KULTUREN
Auf der Suche nach seiner Identität, der verlorenen Liebe und guter Schokolade beginnt für Krishna in der Türkei eine unvergessliche Reise. Neugierig auf das Leben und stets leicht zu begeistern taucht er in das turbulente und PULSIERENDE LEBEN DER GROSSSTADT ein. Über seine Wurzeln weiß er ein halbes Jahr später zwar immer noch nicht mehr, dafür aber eine ganze Menge über die Türken und die Deutschen, über Erdogan und den Gezi-Park, über Moscheen und Starbucks, darüber, wie man mithilfe von Gebets-Apps zum guten Moslem und mithilfe des richtigen Haarschnitts zum Islamisten wird.

PROVOKANT, SCHARFSINNIG UND WITZIG
FASZINIEREND SPIELERISCH, BERÜHREND UND HERRLICH POLITISCH UNKORREKT ERZÄHLT SELIM ÖZDOGAN VOM LEBEN ZWISCHEN ZWEI WELTEN. In leichtem Ton bringt er dem Leser den Alltag in Istanbul aus zugleich deutscher und türkischer Sicht näher, schildert provokant, scharfsinnig und witzig die vermeintlichen Eigenheiten der Deutschen, der Türken und all derjenigen, die zwischen den Kulturen leben. Ein grandios kluger und grandios komischer Roman über die Menschen mit ihren Sehnsüchten, ihren Vorstellungen und Vorurteilen, ihren Konflikten und Leidenschaften. Ein Roman über das Leben selbst.

 

Mauerspechte

Griebner, Reinhard

abholbereit am nächsten Tag, bei Bestellung bis 16 Uhr (außer Mo)

Erscheinungsjahr : 2014

EUR 14,95 inkl. MwSt.
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Berlin im November/ Dezember1989. Die Welt des Schülers Willem Kaiser aus Prenzlauer Berg gerät aus den Fugen: Seine Freundin Paula ist aus dem Ungarn-Urlaub nicht zurückgekehrt, sondern ist mit ihrer Familie in den Westen abgehauen, in den Straßen skandieren Demonstranten Sprechchöre und Willems Mutter träumt plötzlich von Ferien am Mittelmeer. Inmitten des Chaos' lernt Willem die Westberliner Kids Jasmin Shiva, genannt Feuerlocke, und die russlanddeutschen Brüder Anton und Boris kennen. Nach anfänglichem Misstrauen wird der ,Ossi' Willem in die Mauer-Power-Bande aufgenommen. Zu viert beschließen sie, sich die allgemeine Aufbruchstimmung mit einer ausgeklügelten Geschäftsidee zunutze zu machen. Westlich und östlich der Berliner Mauer, zwischen Konsum und Aldi, Aktueller Kamera und Tagesschau, kreuz und quer durch Berlin, beginnt ein Wettrennen gegen einen windigen Stuttgarter Geschäftsmann und gegen die Zeit ...

 

 
 

Peter García

Franzosenbalg

Völker sind zum Mischen da

In Deutschland kamen zwischen 1945 und 1955 mehr als 400.000 Besatzungskinder zur Welt. Sie waren Früchte der Liebe, der wirtschaftlichen Not und des Nachkriegsmangels an deutschen Männern, nicht selten aber auch der sexuellen Gewalt. Alleine aus rassistischen Gründen lehnte die Mehrzahl der Deutschen den Umgang deutscher Frauen mit Besatzungssoldaten rigoros ab. Abgesehen davon gab es viele Besatzungskinder, die das Ergebnis von Vergewaltigungen waren.

Geliebt wurden die Abkömmlinge der Alliierten nur selten. Meist litten sie unter Ausgrenzung und Diskriminierung. Einige farbige Kinder wurden in die USA geschickt, um dort adoptiert zu werden. Weniger auffällige Kinder verschwanden in deutschen Familien, was sie nicht vor Ablehnung bewahrte. Andere wuchsen bei ihren alleinstehenden deutschen Müttern auf. Wieder andere kamen in Heime, wo es ihnen besonders schlecht erging. Nicht selten wurden sie Opfer sexuellen Missbrauchs.

Viele Besatzungskinder des Zweiten Weltkriegs erfuhren erst sehr spät, wer ihr leiblicher Vater war. Ihre Mütter hatten sie lange über ihre Herkunft im Unklaren gelassen, um familiärer oder nachbarschaftlicher Demütigung zu entgehen. Wer aber die Wahrheit erfuhr, hörte nicht auf, sich innerlich mit seinem Vater und seiner Identität zu beschäftigen. Oft bot erst das Rentenalter ausreichend Zeit, um sich intensiv mit den eigenen Wurzeln zu beschäftigen. 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs widmen sich somit immer mehr Betroffene und Wissenschaftler diesem wichtigen Kapitel der Nachkriegsgeschichte.

Obwohl es viel Gemeinsames gibt, hat doch jedes Besatzungskind seinen ganz individuellen Weg der Identitätsfindung beschritten. Ende Mai wird der Eckhaus Verlag ein solches Schicksal vorstellen. Das Buch von Peter García wirft nicht nur ein Licht auf die Nachkriegsverhältnisse in Deutschland, sondern auch auf Jahrzehnte fremdenfeindlichen Verhaltens. Darüber hinaus ist es ein Beitrag zur aktuellen Zuwanderer- und Flüchtlingsdebatte.

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